Sprachförderung

Zur individuellen Förderung von Kindern mit Sprachförderbedarf (mit und ohne Migrationshintergrund) stehen derzeit 36 Wochenstunden zur Verfügung. Diese werden in unterschiedlicher Weise eingesetzt:
  • Sprachfördergruppen (je 6-8 Kinder)
  • Förderung direkt in den Klassen mit mehreren Kindern mit Sprachförderbedarf
Die Zuweisung von Schülern in eine Maßnahme setzt eine verbindliche, altersstufengemäße Sprachstandsfeststellung voraus. Diese gewährleistet eine gezielte, individuelle Förderung sowohl für Schüler/innen mit Migrationshintergrund, als auch für solche mit besonderem Sprachförderbedarf.
Sollten es die jeweiligen Ergebnisse der Sprachstandsfeststellung erfordern, beginnt die Sprachförderung in der 1.Klasse und kann bis zur 4. Klasse fortgeführt werden. Der Sprachförderplan wird regelmäßig fortgeschrieben. Zum Schuljahresende wird der Fortschritt durch einen Eintrag im Schulbericht / Zeugnis transparent gemacht. In kleinen Lerngruppen werden die Schüler/innen individuell gefördert. Da Sprache das primäre Medium ist, das Lernen erst ermöglicht, liegt der Schwerpunkt der Förderung in der mündlichen Fertigkeit.
Sowohl der Erwerb als auch die Festigung der Sprache sollen innerhalb der vier Lernbereiche vollzogen werden:
  • Hörverständnis
  • Sprechfertigkeit
  • Leseverständnis
  • Schreibfertigkeit