Kooperation mit den Kindergärten

Seit einigen Jahren besteht zwischen der Schillerschule und den Wieslocher Kindergärten eine enge Zusammenarbeit. Dieser Arbeit liegt der Kooperationsvertrag zugrunde, den alle Wieslocher Grundschulen und Kindergärten unterzeichnet haben. Der Plan sieht vor, durch eine enge Verzahnung beider Bildungsbreiche den Übertritt der Kinder so problemlos wie möglich zu gestalten. Gleichfalls gibt er durch die akzeptierten Standards die Möglichkeit, etwaige Defizite bei Kindern zu benennen und durch rechtzeitige Förderung möglicherweise zu beheben.

Kooperationslehrerinnen der Schillerschule im Schuljahr 2015 /16 sind:
  • Frau Kistner
  • Frau Maurath

Die mit der Schillerschule kooperierenden Kindergärten sind:

  • Kindergarten Abenteuerland
  • Kindergarten Schlossstraße
  • Kindergarten St. Laurentius
  • Kindergarten unterm Regenbogen
  • Die Wilde 18
  • Kindergarten Wirbelwind
  • Kindertagesstätte Pusteblume
  • Postillion e.V. Kinderhaus
  • Zipfelmützen e.V. Walldorf

Die Arbeit mit den Kooperationslehrerinnen verläuft nach einem jährlich mit den Kindergärten abgestimmten Kooperationsplan. Während im Herbst die Besuche dem Kennenlernen und allgemeinem Beobachten dienen, steht mit Beginn des Kalenderjahres die gezielte Beobachtung und Förderung einzelner Kinder im Mittelpunkt der Arbeit.

Wichtige Bestandteile der Besuche sind zudem die Nachgespräche mit den Erzieherinnen. Zu diesem Zeitpunkt sind auch Elterngespräche möglich und sinnvoll, um z.B. logo- oder ergotherapeutische Maßnahmen anzuraten. Falls von den Eltern erwünscht, kann es im Herbst einen Elternabend im Kindergarten geben. Liegt der Wunsch nicht vor, so dient der allgemeine Elternabend für die "Vorschuleltern" an der Schule dem Informationsaustausch.

An einem Nachmittag im März treffen sich die Erzieherinnen und Erstklass- und Kooperationslehrer/innen zu einem Gedankenaustausch. Nach der Anmeldung der zukünftigen Erstklässler erfolgen die Hospitationen an den Schulen. Dazu kommt jeweils eine Gruppe aus dem Kindergarten in eine erste oder eventuell zweite Klasse, aus der jedoch die Hälfte der Kinder anderweitig unterrichtet wird. So erleben die Kindergartenkinder eine übliche Klassengröße und eine normale Unterrichtssituation. Für eine Stunde lernen und arbeiten sie mit den Schulkindern zusammen, um einen Vorgeschmack auf ihre eigene Schulzeit zu bekommen. Anschließend bekommen die Kinder das Gebäude der Schule gezeigt, um eine erste Orientierung zu ermöglichen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen erleben sie auch eine große Pause auf dem Schulhof.

Weiterhin besuchen die Kooperationslehrerinnen die Kindergärten, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen oder einzelne Kinder in bestimmten Bereichen noch zusätzlich zu fördern. Mit der Einschulung der neuen Erstklssler endet die Arbeit der Kooperationslehrerinnen jedoch nicht. Sie stehen auch weiterhin den Kolleginnen mit ihrem Wissen über die Kinder zur Verfügung.