Leseförderung / Antolin

Die Förderung des Lesens ist dem Kollegium der Schillerschule ein besonderes Anliegen, denn als eine der grundlegenden Kulturtechniken hat die Lesefähigkeit und -fertigkeit in allen Unterrichtsbreichen einen hohen Stellenwert.
Zunächst einmal geschieht das Lesen täglich im Unterricht, nicht nur im Deutschunterricht. In allen Klassen gibt es Leseecken, in die sich die Kinder in den Pausen oder zwischen den Arbeitsphasen zurückziehen kann.
Die Förderung setzt sich beispielsweise im Gebrauch des Leseförderprogramms Antolin des Schroedel-Verlags fort. Jedes Kind der  Schillerschule hat einen Zugang mit Benutznamen und Passwort. Dort findet man fast jedes Kinderbuch mit einer kurzen Beschreibung, sowie die Eignung der Altersstufe. Diese Funktion ist besonders für Eltern von Interesse. Die Kinder können aber auch zu jedem gelesenen Buch Quizfragen beantworten, die das Leseverständnis überprüfen. Das erzielte Ergebnis meldet dem Kind in Form von Punkten die Leseleistung direkt zurück. Diese jeweils erreichten Punkte werden auf einem Konto gesammelt. Am Ende eines Schuljahres kann der Lehrer dem stolzem Leser oder der stolzen Leserin eine Urkunde mit dem gesamten Punktestand ausdrucken und überreichen.

Alle Kinder der Schillerschule haben auch die Möglichkeit, sich aus der Schulbücherei, genannt "Leo's Bücherei", für einen Zeitraum von rund einem Monat Bücher auszuleihen. Kinder, die zur Ausleihe kommen, werden auf Wunsch bearten oder stöbern selbständig durch das große Leseangebot. Die Kinder der Bücherei-AG helfen bei allen organisatorischen Arbeiten im Umgang mit den Büchern. Sie beschäftigen sich in der AG aber auch mit einem Autor oder einer ganzschrift und steigern so ihre eigene Lesefähigkeit.

Eine weitere wichtige Leseförderung an unserer Schule ist die Einrichtung der Lesepatenschaften durch die Bürgerstiftung. Regelmäßig kommen die Lesepatinnen und Lesepaten in die Schule und üben neben dem Unterricht mit einzelnen förderbedürftigen Kindern das Lesen als Technik aber auch das Leseverständnis. Die besondere zeitliche und emotionale Zuwendung der Lesepatinnen und Lesepaten wird von den Kindern sehr geschätzt.